GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Kloster St. Ludgerus

Adresse

Am Ludgerihof 1
38350 Helmstedt, Helmstedt
Telefon: 05351 5874-0
Telefax: 05351 5874-99
E-Mail: info@klosterludgerus.de
Website: www.klosterludgerus.de

Ziel auf der Karte anzeigen »

Öffnungszeiten

Besichtigung nach vorheriger Absprache in der
Info am Markt, Markt 7/8, 38350 Helmstedt
Tel.: 05351-399095

Weitere Informationen

Das Kloster Sankt Ludgeri (lat. auch St. Ludgerus) war ein Benediktinerkloster in der niedersächsischen Kreisstadt Helmstedt in Deutschland. Gegründet um 800, beherrschte es die Stadt Helmstedt bis zum 15. Jahrhundert und blieb bis zu seiner Auflösung 1802 als Schwesterkloster von Werden bei Essen katholisch.

Die katholische Pfarrkirche und das ehemalige Benediktinerkloster St. Ludgerus in Helmstedt sind steinerne Zeugen der so wechselvollen Geschichte christlichen Glaubens und christlicher Kultur im Helmstedter Raum. Im Jahre 795 kam der spätere Kaiser Karl der Große auf seinem Heereszug zur Elbe durch das heutige Helmstedt. Dabei gründete St. Ludger, der vermutlich den Kaiser begleitete, das Benediktinerkloster, das nun seinen Namen trägt. Ältester Bauteil aus jener Zeit ist die St. Peter-Kapelle, die als Missions- und Taufkapelle errichtet wurde.Um1050 wurde die St. Johannes-Kapelle erbaut. Dieser als "Doppelkapelle" bezeichnete Bauteil liegt im Innenhof der Klosteranlage, dem Passhof. Die heutige St. Ludgerikirche geht in ihrer Grundstruktur auf eine um 1050 - oder erst 1150 - dreischiffig errichtete Basilika romanischen Stils zurück. Doch bereits vorher stand dort eine Kirche, nach neuesten Erkenntnissen vermutlich schon im 9. Jahrhundert errichtet. Unter dem Chorraum befindet sich die Felicitas-Krypta aus dem 11. Jahrhundert. In den Wirren der Reformation wurde die mit drei Türmen ausgestattete Basilika im Jahre 1553 zerstört. 1556 wurde nur der östliche Teil der Klosterkirche wieder errichtet. Zwischen 1650 und 1700 wurde das Kircheninnere demTrend der Zeit entsprechend im Barockstil gestaltet. Zwischen 1890 und 1900 wurde das nördliche bzw. südliche Seitenschiff angebaut. 1942 durch Brandstiftung völlig zerstört, wurde die Kirche 1947/49 wieder aufgebaut. Die 1553 ebenfalls zerstörten Klostergebäude wurden zwischen 1708 und 1735 - jetzt im Barockstil - wieder aufgebaut. 1803 enteignet und bis 1976 als Staatsdomäne betrieben, gehört das Kloster heute dem Bischöflichen Stuhl in Hildesheim. Besichtigungen des Klosters St. Ludgerus sind werktags zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr möglich. Führungen mit Besichtigung der Kirche, der Doppelkapelle, des Kaisersaales und der Felicitas-Krypta sind nur nach vorheriger Vereinbarung mit der "InfoamMarkt" möglich.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »