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Innerstestausee

Adresse

Innerstetal 17
38685 Langelsheim

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Innerstetalsperre

Talsperre im Harz zwischen Langelsheim und Lautenthal.

Mönch an der Staumauer des Innerstestausees

Mönch an der Staumauer des Innerstestausees

Die Innerstetalsperre ist eine Talsperre der Innerste, die bei Langelsheim und Wolfshagen im Harz liegt. Sie wurde von 1963-1966 erbaut und gehört den Harzwasserwerken. Ihr Zweck sind Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung. Der mittlere Jahresabfluss der Innerstetalsperre beträgt 60 Mio. m³. Der Staudamm der Innerstetalsperre ist ein Erddamm mit mehrlagiger, außen liegender Asphaltbetondichtung. Er hat über die gesamte Länge einen Kontrollgang in der wasserseitigen Herdmauer. Vor dem wasserseitigen Fuß des Dammes befindet sich ein Hochwasserüberlaufturm, in den auch der Grundablass integriert ist. Das Wasser der Innerstetalsperre kann über eine 4,6 km lange Druckleitung zur östlich gelegenen Granetalsperre gepumpt werden, wo es zur Trinkwasseraufbereitung genutzt werden kann. Von 2003 bis 2005 wurde die Talsperre komplett entleert und insbesondere an der Asphaltdichtung und am Grundablass saniert, die Bauarbeiten wurden im September 2005 abgeschlossen. Da die Talsperre nur einen geringen Ausbaugrad hat (d.h. der Stauinhalt ist im Verhältnis zum Jahreszufluss relativ klein), kann sie nur begrenzt Hochwässer auffangen. Die Hochwasserentlastungsanlage (Überlauf) geht etwa alle zwei Jahre einmal in Betrieb. Dennoch werden dank der Retention auch bei einer überlaufenden Innerstetalsperre die Hochwässer deutlich gedämpft und verzögert.Der Stausee kann mit Segel- und Ruderbooten und zum Angeln und Campen genutzt werden. Die Innerstetalbahn ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die an der Innerstetalsperre einen Haltepunkt hatte. Das Wasser der Innerstetalsperre ist kalt und weich sowie arm an Nährstoffen. Leitfische sind Salmoniden wie Bachforellen und Seeforellen. Außerdem kommen Hechte, Flussbarsche, Karpfen und Schleien, daneben auch diverse Weißfischarten vor. Nach den Sanierungsarbeiten im Jahr 2003 wurde der Fischbestand durch Besatzmaßnahmen vollkommen neu aufgebaut.

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