GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Granestausee

Adresse

Zur Granetalsperre 8
38685 Langelsheim, OT. Herzog-Julius-Hütte

Ziel auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Wasserwerk der Harzwasserwerke

Die Granestausee ist eine Trinkwassertalsperre am Harzrand im Gebiet der Stadt Langelsheim.

Granestausee

Granestausee

Die Granetalsperre ist eine Talsperre der Grane oberhalb des Langelsheimer Stadtteils Astfeld/Herzog-Julius-Hütte im niedersächsischen Teil des Harzes. Die Granetalsperre ist mit Baujahr 1969 die jüngste der Harztalsperren und wurde im Granetal errichtet. Der Staudamm ist ein Erddamm mit Asphaltbeton-Außendichtung. Da der Fluss Grane selbst zu wenig Wasser für den 3 km langen See führte, wurde ein ca. 7,4 km langer Stollen zur Oker unterhalb der Okertalsperre angelegt. Dieser nimmt unterwegs auch Wasser aus der Gose auf. Ein weiterer 4,8 km langer Stollen führt von der Radau aus zur Großen Romke und somit auch in den Oker-Grane-Stollen. Ebenfalls besteht eine 4,6 km lange unterirdische Verbindung zur Innerstetalsperre. Betreiber der Granetalsperre wie auch der dazugehörigen Überleitungssysteme und Wasserwerke sind die Harzwasserwerke. Der Stausee dient der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz, der Wasserregulierung und der Stromerzeugung. Das Wasserkraftwerk hat eine Leistung von 180 kW. Das Wasserwerk für die Trinkwasserversorgung liegt erhöht am nördlichen Hang. Das Wasser aus der Talsperre wird in ein Ausgleichs-Speicherbecken von 60.000 m³ Speicherraum hochgepumpt, von wo es zum Wasserwerk fließt. Die Granetalsperre hat einen mittleren Jahresabfluss von 55 Mio. m³. Da der Stausee der Trinkwassergewinnung dient, ist Wassersport wie Segeln oder Surfen, auf ihm verboten. Auch der Autoverkehr wird von ihm ferngehalten. Um den See wurde ein Weg für die Unterhaltung des Sees angelegt, der Wanderern und Radfahrern zur Nutzung offen steht und eine Länge von etwa 17 km hat.

Das Wasserwerk Grane, am Nordrand des Harzes in der Nähe von Langelsheim gelegen, ist das größte Wasserwerk der Harzwasserwerke GmbH. Das Rohwasser wird nach der Entnahme aus der Granetalsperre zunächst in ein Tagesspeicherbecken gefördert. Von dort wird das Wasser dem Wasserwerk zugeleitet und passiert die zweistufige Aufbereitungsanlage mit insgesamt vierzig offenen Kiesfiltern im freien Gefälle. Über die Wassertransportleitung (WL) Grane-West wird in Richtung Nordwesten der Raum Hildesheim und Hannover und über die WL Grane-Ost werden unter anderem die Städte Braunschweig und Wolfsburg mit Trinkwasser versorgt.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »