Feggendorf, Lauenau
Website: www.feggendorfer-stollen.de
Anfang April bis Ende September:
Sonntags um 11Uhr + 14Uhr
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Der am besten zugängliche und von den Anlagenresten her sehenswerteste Stollen des Schaumburger Deisterteiles ist der Feggendorfer Stollen.
Auf dem Stollenvorplatz, wo früher Material lagerte und Förderwagen rangiert wurden, plätschert heute ein Brunnen. Auf den Fundamentresten des ehemaligen Zechenhauses stehen Bänke. Es ist das Mundloch mit Förderwagen zu sehen. Der Stollen wurde 1831 von der hannoverschen Bergbauverwaltung aufgefahren, erreichte 1 Jahr später nach 105 m das Flöz und förderte bis 1879 sowie von 1919 bis 1949. Bis auf eine Länge von 30 m ist der Stollen in den vergangenen Jahren wieder freigelegt worden. Wenige Meter weiter südlich finden sich die Reste der Kopfstation des Bremsberges. Dort endete der 550 m lange schnurgerade zu Tal führende Bremsberg. Die vollen Förderwagen wurden hier zur Verladerampe hinabgebremst und zogen an einem über die Umlenkrolle an der Kopfstation geführten Seil einen Zug leere Förderwagen nach oben. Der Bremsberg durchschneidet die Wallreste der Wirkesburg. Am Verladeplatz weiter südlich endet ein mehrfach ausgebesserter gepflasterter Kohlenabfuhrweg.