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Natur erLEBEN für ALLE auf Gut Sannum

Adresse

Sannummer Straße 30
26197 Großenkneten, Ortsteil Huntlosen
Telefon: 04487 9287-0
E-Mail: info@gut-sannum.de

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Weitere Informationen

"Natur erLEBEN für ALLE" bietet die Möglichkeit, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft der Wildeshauser Geest mit allen Sinnen zu erleben und zu genießen. Der Naturerlebnispfad richtet sich an Menschen mit oder ohne Handicap jeden Alters.

Diepholzer Gänse bei einem Spaziergang am Huntelauf. Fotorechte: Bezirksverband Oldenburg

Diepholzer Gänse bei einem Spaziergang am Huntelauf. Fotorechte: Bezirksverband Oldenburg

Begeben Sie sich mit den "Wesentlichen" auf die Reise, um die Natur zu beobachten und die einmalige Naturlandschaft mit typischen Geest-Landschaftselementen wahrzunehmen. Ein wunderschöner Buchenwald, die Hunteniederung mit Bachlauf, seltene heimische Tierrassen (Diepholzer Gänse, aber auch Poitou Esel) gibt es zu sehen. Der Naturerlebnispfad richtet sich an Menschen mit oder ohne Handicap jeden Alters. Er ist barrierefreiund bietet die Möglichkeit, Zusammenhänge zu begreifen - auch ohne z.B. Lesen zu können.

Naturerlebnisstationen zeigen spielerisch die Vielschichtigkeit dieses wunderschönen Ortes auf und fördern die Sensibilität gegenüber unserer Natur- und Kulturlandschaft und deren Schutzbedürftigkeit.

Gut Sannum ist in landwirtschaftlicher wie sozialer Hinsicht ein bemerkenswerte Ort. Ursprünglich ein landwirtschaftlich geprägter Hof, wurde Sannum Anfang des 20. Jahrhunderts zur Lungenheilanstalt, in der die Arbeit "an der frischen Luft" in Garten und Landwirtschaft als Therapieform kultiviert wurde. Auch die heutige Nutzung als Lebensort Lebensort für behinderte Menschen ist von ihrem Beginn in den 1960er Jahren an mit gärtnerischer und landwirtschaftlicher Betätigung in der Tagesstruktur verbunden. Hier fand im Laufe der Jahre eine Hinwendung zu ökologischem Gartenbau (zertifizierter Biolandbetrieb) statt. Dem folgt nun nach und nach eine ökolgisch zertifizierte und artgerechte Landwirtschaft, die eine naturnahe Nutzung des näheren Hofumfeldes durch extensiv betriebene Offenstallhaltung von Pferden, Eseln, Enten, Hühnern und vielem mehr. Gleichzeitig zeigen sich in unmittelbarer Nähe Formen moderner intensiver Landnutzung mit teilweise problematischer Prägung für Natur und Landschaft, wie z.B. dem großflächigen Anbau von Mais zur Energieerzeugung. Auf der anderen Seite des Spektrums liegt Gut Sannum direkt am Barneführer Holz und dem verhältnismäßig ursprünglich belassenem Huntelauf, also in einer - trotz Waldwirtschaft und Wassertourismus - für hiesige Verhältnisse relativ "unberührten Natur".

Im Spannungsverhältnis zwischen intensiver Prägung der Landschaft und Natur durch die moderne Landwirtschaft einerseits, über die extensive biologische Bewirtschaftung des Gutes Sannum selbst, bis hin zu einer relativ ursprünglichen Natur andererseits bewegt sich der Naturerlebnispfad räumlich und inhaltlich und zeigt dabei die biologischen, geologischen und sozialen Besonderheiten des Ortes auf.

(Ge)-Schichten einer Landschaft werden erzählt. Als dauerhafte Wegbegleiter werden die "Sannumer Wesentlichen" die Gäste durch den Ort führen. Dies sind Figuren, die das besondere Wesen von Gut Sannum verkörpern. Sie tauchen als gezeichnete Figuren im Panorama des Speichers, den einzelnen Informationspunkten, sowie den individuellen Rundgängen auf.

Gäste können sicher aber auch ganz allein auf die Suche nach den Wesentlichen des Ortes machen. Denn man findet sie überall, in Ästen, Bäumen, Steinen, Menschen und Tieren.

Dieser Punkt liegt im Naturpark Wildeshauser Geest.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programmes "Natur erleben" gefördert.

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