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Bohlenweg Lutterlandbruch

Königslutter am Elm
Telefon: 05331 84460
E-Mail: c.boettrich@lkwf.de

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Weitere Informationen

Erkunden Sie das Naturschutzgebiet Lutterlandbruch auf einmalige Weise. Das ca. 85 ha große Feuchtgebiet Lutterlandbruch lässt sich trockenen Fußes auf einem eigens dafür angefertigten Holzbohlenweg erleben und bewundern.

Der Bohlenweg führt die Besucher sicher durch den Lutterlandbruch

Der Bohlenweg führt die Besucher sicher durch den Lutterlandbruch

Seit 1981 erstreckt sich am südwestlichen Schunterufer bei Beienrode das ca. 85 ha große zusammenhängende Feuchtgebiet Lutterlandbruch. Dieses als Naturschutzgebiet ausgewiesene Feuchtbiotop bietet einer Vielzahl seltener, feuchtigkeitsliebender Pflanzen- und Tierarten einen besonders gesicherten Lebensraum. Die Einzigartigkeit deises außergewöhnlichen Niedermoorkomplexes basiert im Wesentlichen auf zwei Besonderheiten: 

Artenreichtum

Der ausgeprägte Artenreichtum innerhalb des Feuchtgebietes ist u.a. gekennzeichnet durch artenreiche Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Röhricht- und Grünlandgesellschaften sowie einem Birken-Erlenbruch im Nordteil. Einen speziellen Hinweis verdient die besonders selten vorkommende schmale Windelschnecke (Vertigo angustior). Der Lutterlandbruch stellt derzeit das einzig bekannte Vorkommen dieser seltenen nur 2 mm großen Schneckenart im atlantischen Teil Niedresachsens dar.

Bohlenweg

Um all diese sehenswerten Naturschönheiten genießen zu können, wurde eigens hierfür ein aus Eichenplanken bestehender Bohlenweg durch das Feuchtgebiet angelegt. Schon nach ein paar Metern auf dem Bohlenweg erhalten die Besucher eine besonders eindrückliche Vorstellung darüber, wie vielfältig und abwechslungsreich es in einem Feuchtbiotop zugeht. Durch die konsequente Wegeführung des Erlebnispfades auf den angelegten Bohlen wird die Natur in ihrer Sensibilität kaum durch Besucher gestört und kann sich somit ungehindert entwickeln.

Dieser Punkt liegt im Naturpark Elm - Lappwald. Dieser Punkt liegt im Naturschutzgebiet Lutterlandbruch.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programmes "Natur erleben" gefördert.

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