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Findlingsgarten Königslutter

Stadtausgang Königslutter Richtung Wolfsburg
Telefon: 05353 3003
E-Mail: post@femo-online.de

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Nördlich von Königslutter kann man einen Blick in die landschaftsgeschichtliche Vergangenheit werfen. Besucher erwartet ein Gelände mit mehr als 300 skandinavischen und lokalen Findlingen; außerdem ist hier eine von Gletschern geformte Landschaft nachgebildet.

Diese Steine sind zum Teil mehrere tausend Kilometer weit gereist.

Diese Steine sind zum Teil mehrere tausend Kilometer weit gereist.

In ganz Norddeutschland, bis etwa an den Rand der Mittelgebirge, sind sie zu finden: tonnenschwere Brocken unterschiedlicher Gesteine, die Findlinge.

Nördlich von Königslutter sind 300 Exemplare aus Granit, Porphyr und Gneis auf einem Fleck zu sehen, die in einem Kiesabbau bei Uhry gefunden wurden.

Der bis zu 2 km mächtige Eispanzer der Saaleeiszeit hat die Gesteine von Skandinavien mit sich genommen und nahe Königslutter wieder abgelagert. Die gerundeten Formen entstanden, weil die Gesteinsbrocken unter dem Gewicht des Eises immer wieder wie unter einer riesigen Walze über den Untergrund geschliffen wurden.

Wandern Eismassen über die Erdoberfläche, entstehen Grund- und Endmoränen, zungenförmige Becken, Sanderflächen und Urstromtäler. Solche, von Gletschern geformte Landschaftsbestandteile sind im Findlingsgarten nachgestaltet.

Dieser Punkt liegt im Naturpark Elm - Lappwald.

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