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Arboretum Melzingen

Adresse

Wittenwater Weg 44
29593 Schwienau, Melzingen
Telefon: 05822 2996
Telefax: 05822 946575
E-Mail: touristinfo@ebstorf.de
Website: www.arboretum-melzingen.de

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Öffnungszeiten

27. April – 31. Oktober:
montags geschlossen
dienstags – sonntags: 14.00 – 18.00 Uhr
Gartenführungen nach Voranmeldung unter Tel: 05822 / 29 96

Weitere Informationen

Logo

Das Arboretum (Baumgarten) liegt zwischen Uelzen und Ebstorf, in dem kleinen Ort Melzingen. Seine Entstehung fand das Arboretum 1950 durch Christa von Winning als Nutzgarten. Durch zahlreiche Pflanzungen von Samen, die Christa von Winning von 71 Gartenreisen mitbrachte, wurde das Arboretum zu dem, was es heute ist: ein 17.000 qm großer Baumgarten mit rund 800 Pflanzen aus ganz Europa und Amerika. Ein Informationssystem begleitet die Besucher durch den Garten und nach einem Gartenspaziergang lädt das gemütliche Gartencafé zu Kaffee und Kuchen ein.

Gartencafe

Gartencafe

Der einzigartige Garten ist das Lebenswerk Christa von Winnings. Er spiegelt ihre Lebensgeschichte wider.

 

Der Nutzgarten ist die älteste Periode des Gartens. Er entstand, als Christa von Winning nach dem Krieg als Flüchtling in die Lüneburger Heide kam. Mit dem Verkauf von Schnittgut und Blumen ernährte sie ihre Familie. Aus dieser Periode stammen die Reihen von Buchsbaum, Hartriegel, Forsythien und anderen Pflanzen.

 

Die Pflanzen aus Sauen zog sie in Verbundenheit zu ihrer Heimat in der Mark Brandenburg aus Samen, die sie von dort mitgebracht hatte: Von den großen Säulenreichen und Veitschs Tannen bis zu den kleinen Christrosen und Walderdbeeren. Es entstand der Erinnerungsgarten.

 

Der Sammelgarten entstand nach 1968, als Christa von Winning ihre erste von vielen Gartenreisen unternahm. Von den Reisen brachte sie Samen mit. Der Garten bekam allmählich seine heutige Gestalt und wurde mit seinen seltenen Gehölzen zum Garten der Bäume, einem Arboretum.

 

Das Arboretum gibt eine Vorstellung von der Vielfalt und Schönheit der Gehölze aus aller Welt. Entdeckungs- und Forschungsreisende brachten sie nach Europa, zum Studium in die Botanischen Gärten, zur Freude in unserer Parks und Hausgärten und als Nutzpflanzen in Wälder und Plantagen. Vor dem Hintergrund der Pflanzenverwandtschaften und Pflanzengesellschaften der Welt lernen wir auch unsere heimischen Biotope besser einzuordnen und zu verstehen.

 

Um ihrem Garten auf Dauer zu erhalten und den Besuchern zu öffnen, vertraute ihn Christa von Winning im Jahr 2000 ihrer Stiftung an, der „Crista von Winning Stiftung“.

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