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Marienkirche Rabber

Adresse

Hauptstraße 14
49152 Bad Essen, Rabber
Telefon: 05472 73111
Website: www.kibara.de

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Die Marienkirche wurde 1911/1912 erbaut. Sie ist in der Spätzeit des deutschen Kaiserreiches entstanden, als die Bauformen des Historismus ausklangen, der Jugendstil jedoch in voller Blüte stand.

Sonntägliche Gottedienste finden wechselseitig mit der Katharinenkirche in Bad Essen-Barkhausen statt. Anstelle der alten, kleinen Marienkirche in Rabber wurde 1911/12 eine neue, größere mit ca. 500 Sitzplätzen erbaut und am 11.02.1912 eingeweiht. Für sie stand nur ein beengter Bauplatz zur Verfügung. Das beeinflusste in einer ungewöhnlichen Weise die äußere Form. Der Turm wurde an die Ostseite gesetzt, damit nach Westen mit den damals unbebauten Gärten eine Erweiterung möglich wäre. Zur damaligen Zeit wurde eine spätere Vergrößerung der Kirche angenommen. Sie ist in der Spätzeit des deutschen Kaiserreiches entstanden, als die Bauformen des Historismus ausklangen, der Jugendstil jedoch in voller Blüte stand. Er ist ein Stil der Dekoration. Das zeigt sich deutlich and den Blumenmotiven der seitlichen, eisernen Fenster. Die beiden seitlichen, bunten Glasfenster im Altarraum mit der Darstellung von Petrus und Paulus entsprechen ganz dem Zeitgeist um 1912. Die wichtigste Ausdrucksform des Jugendstils war die vollständige Ausmalung des Altarraums als Mittelpunkt und Höhepunkt des Innenraums. Die für die Bauzeit typische, sehr lebendige und farbenfrohe Ausmalung wurde im Zusammenhang mit der Renovierung nach dem ersten Weltkrieg und bei der Neugestaltung im Jahr 1963 überdeckt. Bei der Ausmalung im Jahr 1992 ist die ursprüngliche farbige Fassung wieder stilgerecht hergestellt worden.

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