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St. Michaelis, Schnega

Adresse

Lange Straße
29465 Schnega
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Ursprünglich war sie ein Feldsteinbau mit Balkendecke, im oberen Teil mit Ziegeln aus dem 12. Jh.. In den Jahren 1912/13 wurde die Kirche unter Leitung des Konsistorialbaumeisters Sasse im Jugendstil weitgehend neu erbaut.

Die Kirche trägt ihren Namen nach dem Erzengel Michael, dem Kämpfer gegen das Böse. Ursprünglich war sie ein Feldsteinbau mit Balkendecke, im oberen Teil mit Ziegeln aus dem 12. Jh.. In den Jahren 1912/13 wurde die Kirche unter Leitung des Konsistorialbaumeisters Sasse im Jugendstil weitgehend neu erbaut; der spätgotische polygonale Chor sowie das Untergeschoß des Turmes aus Feldsteinen blieben erhalten. Die Kirche bestimmt durch ihre zentrale, etwas erhöhte Lage das Ortsbild von Schnega. Urkundlich 1263 erwähnt, war Schnega bis zur Reformation Propstei des Bistums Verden a.d. Aller. Das Patronat wurde seit 1302 vom Kloster Diesdorf (Altmark), später von der Adelsfamilie v. Bodendiek, und seit Ende des 17. Jhs. bis heute von der Familie des Freiherrn Grote ausgeübt. Ausstattung: Spätgotischer, dreiteiliger Schnitzaltar aus dem 15. Jh. ­ eines der bedeutendsten Werke mittelalterlicher Plastik im Wendland ­ im rippengewölbten, ausgemalten Chorraum. Barocker Kanzeldeckel (1715). Kleines Sandstein-Epitaph in Renaissanceformen für die 1604 verstorbene Maria Rexa von Bodendiek. Außen am Chor guterhaltener Grabstein des Ludolph v. Bodendiek (1628). Die von Emporen gesäumten drei Schiffe der Kirche vereinigen in ihrer gediegenen Ausstattung alte Stilelemente mit denen der Jahrhundertwende. Die Orgel (II/20) wurde 1983 mit optischen und klanglichen Elementen des spätromantischen Vorgängerinstrumentes (Furtwängler & Hammer) neu errichtet. Auskunft: Ev.-luth. Pfarramt, Lange Straße 3, 29465 Schnega, Tel.: 05842-353

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