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St. Marien, Scharnebeck

Adresse

Hauptstraße
21379 Scharnebeck
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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1367 wurde die Klosterkirche fertiggestellt und mit 14 Altären geweiht. Pfingsten 1724 wurde die Kirche nach einem Umbau neu eingeweiht. Von der alten Klosteranlage sind außer den Umfassungsmauern nur noch einige Bögen des Kreuzganges erhalten.

Namenspatronin der ehemaligen Klosterkirche ist Maria, die Mutter Jesu. Im Jahre 1253 verlegte man das Zisterzienserkloster St. Marien von Steinbeck bei Bispingen nach Scharnebeck. Dort gelangte es zu hoher Blüte und großem Einfluß. 1367 wurde die Klosterkirche fertiggestellt und mit 14 Altären geweiht. Am 18. April 1527 führte Herzog Ernst der Bekenner auf dem Landtag zu Scharnebeck die Reformation im Fürstentum Braunschweig-Lüneburg ein. 1529 wurde das Kloster Scharnebeck aufgehoben, nachdem Abt und Konvent die ev.-luth. Konfession angenommen hatten. Aus der ehemaligen Klosterkirche war nun eine Gemeindekirche geworden. Nach jahrelanger baulicher Vernachlässigung brach man 1712 Teile der alten Klosterkirche ab. Pfingsten 1724 wurde die Kirche nach einem Umbau neu eingeweiht. Von der alten Klosteranlage sind außer den Umfassungsmauern des ursprüglichen Chores nur noch einige Bögen des Kreuzganges erhalten Ausstattung: Kanzelaltar von 1724. Taufe und Messingschale um 1600. Marienstatue aus dem 14. Jh.. Das reich geschnitzte Chorgestühl wurde 1960 aus Resten des mittelalterlichen Gestühls (um 1370) rekonstruiert. Glasfenster im Chor von 1960. Orgelprospekt von 1754. Auskunft: Ev.-luth. Pfarramt, Hauptstraße 38, 21379 Scharnebeck, Tel.: 04136-7151

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