GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

St. Marien, Plate

Adresse

Plate 20
29439 Lüchow, Plate
Website: www.tourismus-und-kirche.de

Ziel auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Der Fund eines Marienbildes an der Stelle der späteren Kirche soll Ausgangspunkt für ihren Bau zu Beginn des 13. Jhs. gewesen sein. Sie wurde zunächst mit Grundriß in Kreuzform (Zisterzienser) und romanischem Rundbogen im Hauptschiff ausgeführt.

St. Marien in Plate (Lüchow) Der Fund eines Marienbildes an der Stelle der späteren Kirche soll Ausgangspunkt für ihren Bau zu Beginn des 13. Jhs. gewesen sein. Sie wurde zunächst mit Grundriß in Kreuzform (Zisterzienser) und romanischem Rundbogen im Hauptschiff ausgeführt. In der Erbauungszeit gab es Beziehungen zu vier Zisterzienserinnen, die sich in Plate aufhielten, bevor sie 1237 das Kloster Medingen gründeten. Ein weiterer Bauabschnitt folgt 1350 ­ 1370: Fünf Brüder von Plato erbauen den Turm mit zwei Glocken, die Seitenschiffe sowie gotische Sterngewölbe. Gleichzeitig wird auch ein (heute nicht mehr vorhandener) Lettner errichtet. Während der letzten großen Bauphase (1472 ­ 1492) entstehen die verlängerten Seitenschiffe bis zur Turmmitte und die Sakristei. Die Reformation wird im Jahre 1530 eingeführt. Mit der Geschichte der Kirche ist die Familie von Plato eng verbunden. Durch sie wird noch heute das Patronat ausgeübt. Ausstattung: Fresken hinter der Orgel um 1450 mit Abbildung der vier o. g. Zisterzienserinnen. Ein Epitaph (1580) mit Darstellung von Christoph v. Plato und seiner Frau. Renaissance-Orgelprospekt (1609) mit originalen bemalten Prospektpfeifen eines Orgelbauers Hellwig, dahinter ein Werk (II/16) von Hillebrand, 1981. Grabsteine aus der Zeit vor 1680 im Chorraum. Kanzel (1700) und Altar (1709) sind barocke Stiftungen. Auskunft: Ev.-luth. Pfarramt, Plate Nr. 4, Tel.: 05841-5731

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »