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Kloster St. Mauritius, Medingen

Adresse

Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Weitere Informationen

Der Namenspatron des Klosters ist wie in Ebstorf der Hl. Mauritius, den der Kaiser Maximilian um 290 enthaupten ließ, als er sich weigerte, den Göttern zu opfern. Er ist als vergoldete Reliquienstatue im Kloster zu besichtigen. Die ersten Gründungsversuche im 13. Jh. u. a. in Altenmedingen (bei Bad Bevensen) waren nicht von langer Dauer. Erst 1336 siedelte sich das damals schon wohlhabende Zisterzienserkloster in Medingen an. Medingen ist heute Ortsteil von Bad Bevensen. Durch einen Brand (1781) kam es 1788 zu einem Neubau im barocken und klassizistischen Stil, der durch seine Maße und Einheitlichkeit der gesamten Anlage besticht. Es blieb der einzige Klosterneubau des Protestantismus in Norddeutschland. Entgegen der Zisterziensersitte ­ Klöster nur mit einem Dachreiter zu versehen ­ wurde die barocke Klosterkirche durch einen Turm geschmückt. Das Kloster wird seit der Reformation bis heute als klösterliche Gemeinschaft mit Konvent und Äbtissin geführt.    

Ausstattung:  

Von den alten Klostergebäuden ist nur das renovierte Brauhaus (1400) erhalten, ebenso der wertvolle Krummstab der Äbtissin, eine vergoldete Reliquienstatue des Hl. Mauritius, ein gewebter Wandteppich (1570) und gotische Eichentruhen. Alles Übrige hat der Brand vernichtet. Im Kloster Medingen sind um 1380 u.a. Teile des bekannten Osterliedes entstanden: Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereití. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobet sei Christus, Marien Sohn! (EG 100).

Auskunft: Kloster Medingen, Klosterweg 1, 29549 Bad Bevensen, Tel.: 05821-2286

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