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St. Johannis, Lüchow

Adresse

An der St. Johannis-Kirche
29439 Lüchow
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Weitere Informationen

Sie zeigt sich als turmloser Bau, vermutlich, weil der Untergrund an der Jeetzel einen Turmbau nicht zuließ. Aus dem Jahre 1298 datiert die älteste Erwähnung der Kirche; auf einem Merian-Stich (ca. 1655) ist ein Dachreiter erkennbar.

Diese >ecclesia extra muros< ­ Kirche außerhalb der früheren Stadtmauern ­ ist Johannes dem Täufer geweiht. Sie zeigt sich als turmloser Bau, vermutlich, weil der Untergrund an der Jeetzel einen Turmbau nicht zuließ. Aus dem Jahre 1298 datiert die älteste Erwähnung der Kirche; auf einem Merian-Stich (ca. 1655) ist ein Dachreiter erkennbar. Im Zuge einer Renovierung wird 1691 die flache Decke durch ein Tonnengewölbe ersetzt und der Dachreiter entfernt. Bei einer grundlegenden Umgestaltung 1866 nach Plänen von Conrad Wilhelm Hase werden ein Altar, die Kanzel und die wohl erste Orgel aus dem 16. Jh. entfernt. Jeweils neues im neugotischen Stil tritt an diese Stellen. Die letzte Umgestaltung des Innenraumes erfolgte 1993 unter Leitung von Dr. Dieter Langmaack. Ein neuer Altar und die Taufe rücken ins Zentrum der Kirche. Prägend sind Schlichtheit der Raumgestalt und der Dialog von Alt und Neu. Zur Kirchengemeinde gehören 12 Dörfer mit Kapellen in Kolborn und Jeetzel. Der in Lüchow amtierende Superintendent dieses Kirchenkreises führt (wie in Uelzen) den mittelalterlichen Titel Propst. Ausstattung: Bronzetaufe (1417). Kanzel, Altar, Schalldeckel (C. W. Hase/Carl Dopmeyer, 1866). Der Schweizer Bildhauer Karl Imfeld schafft den neuen >Tisch des Herrn<, ein Osterkreuz, Lesepult und Taufbeckenschale. Dreimanualige Orgel von Weißenborn (1957 ­ 1968). Auskunft: Ev.-luth. St. Johannis-Kirchengemeinde, An der St. Johannis-Kirche 9, 29439 Lüchow, Tel.: 05841-2191

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