An der Kirche
29378 Wittingen
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Der heutige Bau ist aus einer romanischen Basilika (1250) entstanden (romanischer Unterbau im Turm). Chor und Turm sind im gotischen Stil erbaut. Nach einem Brand (1474) wurde die Kirche notdürftig wieder hergerichtet (1510).
Die Kirche trägt den Namen des ersten Märtyrers (2. Weihnachtstag). Bei Ausgrabungen wurden die Grundmauern (9. Jh.) der alten Diakonatskirche gefunden. Der heutige Bau ist aus einer romanischen Basilika (1250) entstanden (romanischer Unterbau im Turm). Chor und Turm sind im gotischen Stil erbaut. Nach einem Brand (1474) wurde die Kirche notdürftig wieder hergerichtet (1510). Unter dem Fußboden fand man 1963 einen Opferstein aus heidnischer Zeit. Friedrich Spitta, Theologe und Liederdichter, 1852 in Wittingen geboren: >Im Frieden dein, o Herre mein, laß ziehn mich meine Straßen. Wie mir dein Mund gegeben kund, schenkst Gnad du ohne Maßen, hast mein Gesicht das selge Licht des Heilands schauen lassen<. Ausstattung: Taufstein (1538). Altar (1514 1519), der Altaraufsatz (1709) zeigt den Auferstandenen als St. Michael. Kanzel (1626) später mit Bildern im Nazarenerstil versehen. Neugotischer Zwölf-Apostel-Kronleuchter (1867). Wertvoller spätbarocker Orgelprospekt (1737-38). Auskunft: Ev.-luth. Superintendentur, Junkerstraße 22, 29378 Wittingen, Tel.: 05831-8452