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Stadtkirche St. Johannes der Täufer

Adresse

Kirchplatz
29664 Walsrode
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Das derzeitige großräumige Gotteshaus wurde in den Jahren 1848 ­ 1850 federführend durch den bekannten kirchlichen Konsistorialbaumeister Ludwig Hellner errichtet.

Drei Vorgängerkirchen (erbaut um 1000, 1200 und 1500) entstanden an derselben Stelle. Infolge von Baufälligkeit sowie Blitzschlag kam es jeweils zu Nachfolgebauten, die Stufe um Stufe größer und stabiler angelegt wurden. Das derzeitige großräumige Gotteshaus wurde in den Jahren 1848 ­ 1850 federführend durch den bekannten kirchlichen Konsistorialbaumeister Ludwig Hellner errichtet. Wand an Wand ist es mit der Klosterkirche verbunden, durch Fenster und Tür zu dieser hin geöffnet. Die Stadtkirche ist bekannt durch Kirchenkonzerte und die Walsroder Kantorei. In Walsrode war um 1500 der berühmte Holzschnitzer Hans Brüggemann (Bordesholmer Altar) zu Hause. Hier verlebte auch der im Pfarrhaus am Walsroder Kirchplatz 1808 geborene Ludwig Harms, Gründer der Hermannsburger Mission, das erste Jahrzehnt seiner Kindheit. Der wohl einzige Gedenkstein, den es für ihn gibt, steht ­ bescheiden genug ­ auf dem Walsroder Kirchplatz. Ausstattung: Der hohe und weite Raum, eine gute Akustik, eine Doppeletage von Rundemporen sowie die Anordnung einer Hochkanzel über dem Altar kennzeichnen das Innere der Kirche. In ihr ist das, was aus den Vorgängerkirchen überkommen und übernommen ist, sehenswert: Walsroder Kruzifix (um 1500 aus der Schule Brüggemanns), Holzskulpturen der vier Evangelisten, Taufstein und Gedenksteine früherer Pastoren. Älter als das Kirchenschiff ist auch der Turm (1786) sowie die Marienglocke (1537). Die wertvolle Denkmalsorgel stammt von Eduard Meyer (1849). Dem weiten Kirchenraum entsprechend ist es eines seiner größten Werke (II/26). Auskunft: Büro der Ev.-luth. Superintendentur, Brückenstr. 7, 29664 Walsrode, Tel.: 05161-989710

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