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Kloster St. Johannes der Täufer, Walsrode

Adresse

Kirchplatz 2
29664 Walsrode
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Die alte Bausubstanz zerstört wurden, so daß heute überwiegend Bauten aus dem 18. Jh. zu sehen sind, z. B. das bekannte >Lange Haus< von 1720.

St. Johannes der Täufer - Kloster in Walsrode Im Jahre 986 (Urkunde von König Otto III.) stifteten Graf Wale und seine Frau Odelint das Kloster, das mit Abstand älteste Frauenkloster im ehemaligen Fürstentum Lüneburg. Schutzpatron ist Johannes der Täufer. 1482 brannten großer Teile des Klosters durch Blitzschlag ab. 1626, im Dreißigjährigen Krieg, plünderten Soldaten Tillys. 1812 ­ 1815 Aufhebung des Konventes und Besetzung des Klosters für drei Jahre durch Napoleon u.a.. Diese wechsel- und leidvolle Geschichte sorgte dafür, daß viele Kunstschätze und die alte Bausubstanz zerstört wurden, so daß heute überwiegend Bauten aus dem 18. Jh. zu sehen sind, z. B. das bekannte >Lange Haus< von 1720. Der beachtenswerte Rempter ist eine Stiftung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. und seiner Gemahlin. Die Einführung des lutherischen Bekenntnisses im 16. Jh. dauerte wie in allen sechs Lüneburger Klöstern mehrere Jahrzehnte. Ausstattung: Darstellung des Abendmahls (Holzschnitzarbeit um 1520). Stifterstatue des Grafen Wale (13. Jh.). Christusfigur (>Bambino<, 15. Jh.). Reliquienschrank mit Paradiesgärtlein (15. Jh.). Mittelalterliche Glasfenster (15. Jh.). Barocker Altaraufsatz (1744) und Äbtissinnenstuhl (1778), Wappen und Potraits von Äbtissinnen (vorwiegend 18. Jh.). Information: Kloster Walsrode, Kirchplatz 2, 29664 Walsrode, Tel.: 05161-5343

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