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St. Johannis, Verden

Adresse

Ritterstraße
27283 Verden
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Zunächst baute man eine hölzerne Kirche, in den Jahren 1130 ­ 1150 eine Ziegelsteinkirche nach oberitalienischem Muster. Der romanische Bau zählt zu den ältesten Backsteinbauten Norddeutschlands. Er wurde im Zeitraum 1280­1320 im gotischen Stil umgebaut.

Die heutige Stadt Verden ist aus mehreren mittelalterlichen Siedlungen zusammengewachsen. Die Keimzelle der Norderstadt war ein Königshof Karls des Großen, um den herum vorwiegend Handwerker und Händler ihre Häuser bauten. Die Norderstadt erhielt eine eigene Pfarrkirche St. Johann, nach Johannes dem Täufer genannt, zunächst eine hölzerne, in den Jahren 1130 ­ 1150 eine Ziegelsteinkirche nach oberitalienischem Muster. Der romanische Bau zählt zu den ältesten Backsteinbauten Norddeutschlands. Er wurde im Zeitraum 1280 ­ 1320 im gotischen Stil umgebaut und erweitert. Romanische Bauteile und Stilelemente sind heute noch im Innenraum zu sehen, z. B. im Chorraum, dem Kleinod der Johanniskirche. Der romanische Turm erhielt 1695 den barocken achteckigen Turmhelm mit Laterne. Die Reformation vollzog sich in dieser Bürgerkirche um 1560. Ausstattung: Kreuzigungsbild (um 1300). Stuckreliefs über dem Chorraum mit der Darstellung des Jüngsten Gerichtes (1598). Großes Kruzifix im nördlichen Seitenschiff (ca. 1520). Geschnitzte Kanzel, Altartisch und Gemälde an der Decke des Chorraums (um 1600). Auskunft: Ev.-luth. Pfarramt, Hinter der Mauer 32, 27283 Verden/Aller, Tel.: 04231-2612

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