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Kloster St. Marien, Isenhagen

Adresse

Klosterstraße 2
29386 Hankensbüttel, Isenhagen
Telefon: 05832 313
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Weitere Informationen

Zur Einkehr und Ruhe lädt die Lage des Klosters abseits des großen Getriebes ein. Die Klosterkirche, gebaut zwischen 1346 und 1366 und Maria geweiht, ist ein einschiffiger gotischer Backsteinbau mit einem Chor von gleicher Breite.

Eine Wölbung war wohl vorgesehen, wurde aber nicht ausgeführt. Statt dessen gibt es eine bemalte Balkendecke. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde schon 1243 von der Herzogin Agnes von Meißen, einer Schwiegertochter Heinrichs des Löwen, als Nonnenkloster gegründet. Seit 1540 (Einführung der Reformation) ist es ev.-luth. Damenstift. Auch heute noch wird es von einer Äbtissin geleitet, die dem Konvent vorsteht. Der Konvent gibt sich, in Anlehnung an alte klösterliche Traditionen, eine geistliche Ordnung.So werden in Isenhagen an bestimmten Tagen und zu verschiedenen Anlässen die auch in der luth. Kirche gebräuchlichen Stundengebete (Horen) gesungen. Ausstattung:                                               Unter den Kunstschätzen befinden sich zwei gotische Schnitzaltäre (um 1440 und 1515), eine Renaissancekanzel (1610) und ein Lesepult (um 1200), vermutlich aus einem Thronsessel der Gründerin, Herzogin Agnes. Bemerkenswert und einmalig in den Heideklöstern sind die wertvollen Stickereien (u. a. Altardecken aus dem 15. Jh.). Zu besichtigen ist noch einiges Mobilar aus dem Mittelalter, auch Klosterzellen aus verschiedenen Jahrhunderten. Sehenswert ist der Kreuzgang mit mittelalterlichen figürlichen Steinkonsolen, die das Kreuzrippengewölbe tragen. Auskunft: Ev.- luth. Kloster Isenhagen, 29386 Hankensbüttel, Tel.: 05832-313.

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