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St. Pankratius, Hankensbüttel

Adresse

Karl-Söhle-Weg
29386 Hankensbüttel
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Die romanische Kirchenanlage mit den 2 m starken Feldsteinmauern entspricht ihrer damaligen Bedeutung. Der massige Turm im Westen und die runde Apsis im Osten sind als älteste Teile der Kirche gut erkennbar. In der Gotik wurden die Gewölbe aufgestockt.

Die Kirche trägt ihren Namen nach einem jungen Märtyrer, der in der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Diokletian enthauptet wurde. Schon 1051 wurde Hankensbüttel erstmalig in einer kaiserlichen Urkunde erwähnt. Später erhielt der Ort einen Archidiakonatssitz. Die romanische Kirchenanlage mit den 2 m starken Feldsteinmauern entspricht ihrer damaligen Bedeutung. Der massige, gedrungene Turm im Westen und die runde Apsis im Osten sind als älteste Teile der Kirche gut erkennbar. In der Gotik wurden die Gewölbe aufgestockt. Die Mauern drohten dem Gewicht der Gewölbe >auszuweichen< (bis 60 cm). Sie wurden durch später angebaute Strebepfeiler gestützt. Ausstattung: Der Taufstein ist mittelalterlich und wurde 1685 mit barocken Ornamenten geschmückt. Das älteste Stück ist das eindrucksvolle Triumphkreuz (um 1230). Es ist aus einem Stück Eichenholz geschnitzt. Das Himmelfahrtsbild im Gewölbe vor dem Triumphkreuz stammt aus der Zeit um 1450. Die Deckengemälde im Chorraum sind um 1700 als typische Barockmalereien entstanden. Sie stellen Szenen aus dem >Jüngsten Gericht< dar. Die Kanzel ist im Stil der Renaissance gehalten. Das 6 Glocken umfassende Geläut ist mit 4 mittelalterlichen Glocken das älteste in der ganzen Region. Im Boden des Turmeingangs befand sich früher eine Quelle, an der vermutlich schon vor dem Kirchbau getauft wurde. Auskunft: Küsterei, Karl-Söhle-Weg 2, 29386 Hankensbüttel, Tel.: 05832-2466

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