GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Düshorn, St. Johannes der Täufer

Adresse

Kirchstr.
29664 Walsrode, Düshorn
Website: www.tourismus-und-kirche.de

Ziel auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Das heutige äußere Erscheinungsbild der Kirche dürfte auf den umfassenden Umbau um 1720 zurückgehen. Der Turm wurde 1827, drei Jahre nach einem verheerenden Brand, mit einem Sicherheitsabstand zur Kirche errichtet.

St. Johannes der Täufer in Düshorn Im Lüneburger Lehnsregister von 1021 findet sich der früheste Hinweis auf das Kirchspiel Düshorn. Zur Gemeinde gehörten u.a. auch 5 Dörfer, die heute im 1936 geschaffenen Truppenübungsplatz liegen. Eine Gedenktafel im Brauthaus der Kirche erinnert an jene, die damals ihre Höfe und Häuser aufgeben mußten. Heute zählen zur Kirchengemeinde viele Ortschaften, z. B. Krelingen mit seinen eigenständigen kirchlichen Einrich-tungen. Das heutige äußere Erscheinungsbild der Kirche dürfte auf den umfassenden Umbau um 1720 zurückgehen. Der Turm wurde 1827, drei Jahre nach einem verheerenden Brand, mit einem Sicherheitsabstand zur Kirche errichtet. Ausstattung: Kanzelaltar, Brüstungen, Stützpfeiler und Emporen gehen auf die Renovierung von 1844 zurück. Wesentlich älter sind der Taufengel (gestiftet um 1730 vom Förster Jacob Ernst Grütter, dessen Grabstein an der äußeren Ostmauer der Kirche aufgestellt ist), das Lesepult (um 1650, ehemals Kanzel mit der Darstellung der vier Evangelisten), sowie die auf Sockeln stehenden Schnitzwerke an den Seitenwänden, die der Brüggemannschule zugeordnet werden. Die auf 20 Register ausgelegte Orgel ist das Werk des Orgelbaumeisters Engelhardt aus Herzberg von 1860/61. Sehenswert sind die Barockgrabmale am Kirchofsweg. Auskunft: Ev.-luth. Pfarramt, Wedden 3, 29664 Walsrode, Tel.: 05161-5573

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »