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St. Marien Kirche Celle

Adresse

An der Stadtkirche 7
29221 Celle
Telefon: 05141 7735
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Öffnungszeiten

Dienstags - Samstags von 10.00 - 18.00 Uhr und sonntags nach dem Gottesdienst.
Turmbesteigung von April bis Oktober dienstags - samstags von 10.00 - 11.45 Uhr und von 14.00 - 16.45 Uhr, im Winter nach Absprache.
Gruftführungen mittwochs und donnerstags um 16.00 und 16.30 Uhr

Weitere Informationen

Im Jahre 1308 wurde die ursprünglich rein gotische, querschifflose Kirche als Marienkirche geweiht. Die überdurchschnittlich prächtige Ausstattung der Kirche zeugt vom Gestaltungswillen der Celler Herzöge.

Es entstand eine aus Backsteinen erbaute dreischiffige Hallenkirche. Im Jahre 1388 wurde Celle welfische Residenz und blieb es bis zum Erlöschen der Celler Linie 1705. Das prägte die Baugeschichte der Celler Stadtkirche nachhaltig, beson-ders in der Gestaltung des Innenraumes. Die überdurchschnittlich prächtige Ausstattung der Kirche zeugt vom Gestaltungswillen der Celler Herzöge. Besonders der letzte Celler Herzog, Georg Wilhelm, ließ durch den italienischen Barockkünstler Giovanni Battista Tornielli Schloß und Stadtkirche mit kostbaren Stuckarbeiten des italienischen Hochbarock ausgestalten. Dadurch wird dieser protestantischen Kirche eine ungewöhnliche Pracht und Festlichkeit verliehen. Der die Stadt Celle überragende Kirchturm (74 m) wurde erst 1913 errichtet. Von ihm aus werden von einem Turmbläser regelmäßig evangelische Choräle in alle vier Himmelsrichtungen geblasen. Ausstattung: Die im Chorraum aufgestellten Epitaphe geben eindrucksvoll den Wandel der Einstellung zu Frömmigkeit, Leben und Tod wieder. Unter dem Chorraum befindet sich die Fürstengruft, eine Grablege welfischer Fürsten. Die Emporen (17. Jh.) zeigen auf über 100 Gemälden Personen aus dem Alten und Neuen Testament. Der Triumphbogen entstand um 1500. Der Taufstein mit Alabasterreliefs biblischer Szenen ist ein Meisterwerk der Spätrenaissance (1611). Der Altaraufsatz (1613) zeigt Einflüsse der Renaissance und des Barock (1613). Von 1684 stammt die barocke Kanzel. 1653 Bau einer barocken Orgel durch Hermann Kröger und Berendt Hueß. Das Gehäuse mit den wundervollen Prospektpfeifen ist bis heute erhalten und wurde fachgerecht restauriert. Seit 1999 steht hinter dem Prospekt eine Orgel von Rowan West (IV/48).

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