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Kapelle Bokel

Adresse

Schulstraße
29365 Sprakensehl
Telefon: 05837 1253
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Die Kapelle Bokel liegt malerisch auf einem Hügel inmitten eines kleinen Friedhofes und lädt in ihrer Schlichtheit und Stille zur Besinnung und Andacht ein. Die Kapelle wurde 1472 vollendet.

Johannes der Täufer wird im Neuen Testament als der Vorläufer Jesu verstanden. Sein Name erinnert oft an eine Taufkirche, in diesem Fall an eine Taufkapelle. Die Kapelle Bokel liegt malerisch auf einem Hügel inmitten eines kleinen Friedhofes und lädt in ihrer Schlichtheit und Stille zur Besinnung und Andacht ein. Die Kapelle wurde 1472 vollendet. Die Inschrift über dem Eingang lautet: Anno Domini MCCCCLXXII in vigilia Johannis Baptistae completum est hoc (Im Jahre des Herrn 1472 am Vorabend des Tages Johannes des Täufers ist dieses (Gebäude) vollendet).

Auf einem noch älteren Erstbau hat man diese Kapelle errichtet und mit grünen Glasursteinen ihr Äußeres gestaltet, wie bei keiner anderen Kirche in der Gegend. Um so schlichter wirkt der Innenraum mit flacher Holzdecke.  Ausstattung: Der ursprüngliche, sehr wertvolle spätgotische Schnitzaltar von 1430 steht im Landesmuseum in Hannover. Stattdessen ist 1943 ein Flügelaltar von Rudolf Schäfer gestaltet worden. Die Mitte bildet der segnende Christus in seiner himmlischen Glorie. An der Kanzelseite sind noch die alten Bleifenster von 1648 erhalten. Die schwere Eichentür im Eingang (1631) ist von einem Schäfer als Dank geschnitzt und gestiftet worden. Der alte Glockenträger, der an der Westwand steht, ist in seiner Art einmalig.

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