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Stadtkirche Rotenburg

Adresse

Am Kirchhof
27356 Rotenburg (Wümme)
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Im vorigen Jahrhundert wird die alte Fachwerkkirche bis auf den Turm (1752) abgerissen und 1862 die jetzige neugotische Kirche erbaut. Die Säulen sind aus Gußeisen, sie repräsentieren den Geist des industriellen Aufbruchs.

Im Jahr 1192 läßt der Bischof Rudolf von Verden die erste Kirche in Rotenburg erbauen. Im Schmalkaldischen und im Dreißigjährigen Krieg werden jeweils die Nachfolgekirchen zerstört. In der Zwischenzeit findet die Reformation in Rotenburg statt. Seit dieser Zeit gibt es auch eine Superintendentur. Im vorigen Jahrhundert wird die alte Fachwerkkirche bis auf den Turm (1752) abgerissen und 1862 die jetzige neugotische Kirche erbaut. Die Säulen sind aus Gußeisen, sie repräsentieren den Geist des industriellen Aufbruchs. Ausstattung: Die Margarethenglocke (1379) ist das älteste Stück aus der überaus wechsel- und leidvollen Geschichte der Stadtkirche (sie könnte einen Hinweis für den verlorengegangenen Namen der Kirche darstellen). Es gibt weiterhin einen alten Taufstein (1582). Der Orgelprospekt aus der Erbauungszeit der Kirche birgt ein neues Werk der Fa. Klais (1985, II/36). Die Glocke, die den Heimgang eines Gemeindegliedes jeweils um 12.00 Uhr anzeigt, trägt die Inschrift: Ick roop die Tid Ick künn de Ewigkeit Ick moahn toín Freeden Christenvolk: Wees bereit! Der Turmraum ist als Gedenkstätte für die Opfer des II. Weltkrieges eingerichtet und mit einem großen Wandgemälde von Rudolf Schäfer geschmückt. Weitere Bilder dieses Rotenburger Meisters sind in der Anstaltskirche >Zum Guten Hirten< zu sehen. Auskunft: Ev.-luth. Stadtkirchengemeinde, Goethestr. 20, 27356 Rotenburg, Tel.: 04261-2927

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