GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

St. Michaelis, Lüneburg

Adresse

Auf dem Michaeliskloster 1
21335 Lüneburg, Altstadt
Website: www.tourismus-und-kirche.de

Ziel auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

St. Michaelis ist eine gotische Hallenkirche (Norddeutsche Backsteingotik). Baubeginn 1376, vollendet 1440. Der Turm erhielt im 18. Jh. eine Barockhaube. Ursprünglich gehörte die Kirche zu einem Benediktinerkloster und diente zugleich als Gemeindekirche.

Der Name geht auf den Erzengel Michael zurück. Die mittelalterliche Kirche des Westens hat Michael als ìSeelenwägerî und Drachentöter (d. h. als Kämpfer gegen das Böse) verstanden. St. Michaelis ist eine gotische Hallenkirche (Norddeutsche Backsteingotik). Baubeginn 1376, vollendet 1440. Der Turm erhielt im 18. Jh. eine Barockhaube. Ursprünglich gehörte die Kirche zu einem Benediktinerkloster und diente zugleich als Gemeindekirche. Das Kloster wurde (wie Kloster Lüne) während der Reformation aufgelöst. Jedoch lebten dort noch etwa 100 Jahre lang ca. 30 Männer in klösterlicher Gemeinschaft nach protestantischer Klosterordnung. Dem Kloster war seit seinem Bestehen eine Klosterschule angegliedert, die später in eine Ritterakademie umgewandelt wurde. Von 1700 bis 1702 war J. S. Bach Freischüler an dieser Schule, die teilweise auch dem Bürgertum offenstand. Ausstattung: Im Inneren ist die Sandsteinkanzel von 1602 im Renaissancestil erwähnenswert, auch die Wappentafeln der Äbte. Unter dem Chorraum der Kirche befindet sich eine Unterkirche, die den ältesten Teil des Gebäudes darstellt. Auskunft: Ev.-luth. Pfarramt, Auf dem Michaeliskloster 2b, 21335 Lüneburg, Tel.: 04131-31400

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »