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Kloster Lüne, Lüneburg

Adresse

Am Domänenhof
21337 Lüneburg
Telefon: 04131 52318
Telefax: 04131 56052
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Die Gründung des Klosters erfolgte 1172 als Frauenkloster. Erst etwa 100 Jahre später übernahm man die Klosterregeln des Hl. Benedikt als Benediktinerinnenkloster. Der heutige bauliche Zustand stammt in seinen Grundzügen aus der Zeit um 1400.

Kloster Lüne mit Teppichmuseum Lüneburg

Das Kloster Lüne liegt heute im Stadtgebiet von Lüneburg. Im Mittelalter lag es außerhalb des historischenStadtkerns. Es gehört zu den 6 berühmten Heideklöstern, die auch nach der Reformation nicht aufgelöst wurden, sondern als ev.-luth. Damenstifte mit klösterlichen Lebensformen bis in unsere Zeit weitergeführt worden sind. Geleitet wird jedes Kloster von einer Äbtissin, die einem Konvent vorsteht. Die Mitglieder des Konventes wohnen und leben im Kloster und bieten sachkundige Führungen für Gäste und Touristen an. Die Äbtissin verwaltet das Kloster im Sinne der Ordnungen der hannoverschen Klosterkammer, die die Finanzierung aus einem Stiftungsvermögen sicherstellt. Die Gründung des Klosters erfolgte 1172 als  Frauenkloster. Erst etwa 100 Jahre später übernahm man die Klosterregeln des Hl. Benedikt als Benediktinerinnenkloster. Der heutige bauliche Zustand stammt in seinen Grundzügen aus der Zeit um 1400. Dazu gehört die einschiffige gotische Klosterkirche, das Refektorium (mit freigelegten Wandmalereien) und der Kreuzgang mit seinen farbigen Glasfenstern. Besonders erwähnenswert sind die kostbaren Stickereien (13.­14. Jh.), die Bildteppiche (1500) und ein kostbarer Altaraufsatz (1524).

 

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