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Amelinghausen, St. Hippolyt

Adresse

Uelzener Str. 1
21385 Amelinghausen
Telefon: 04132 227
Website: www.tourismus-und-kirche.de

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Die heutige, das Ortsbild prägende Kirche ist vorwiegend im Baustil des Klassizismus errichtet (1818 - 1820). Die Nordwand aus Fachwerk, die nach dem Brand von 1818 stehen blieb, stammt aus dem Jahre 1750.

St. Hippolyt in Amelinghausen Zu Beginn des 3. Jahrhunderts lebte Hippolit, ein frühchristlicher Schriftsteller und der spätere Gegenpapst zu Kalixt I. Er wurde nach Sardinien verbannt und schließlich als Märtyrer verehrt. Amelung, Bruder des streitbaren Markgrafen und späteren sächsischen Herzogs Hermann Billung (Ý 973) und ein Verehrer Hippolits, soll Kloster und Kirche in Amelinghausen gegründet haben. Seine kleine Holzkirche ist Anno 1170 durch einen Feldsteinbau ersetzt worden, dem 1501 ein steinerner Rundturm angegliedert wurde. Die heutige, das Ortsbild prägende Kirche ist vorwiegend im Baustil des Klassizismus errichtet (1818 - 1820). Die Nordwand aus Fachwerk, die nach dem Brand von 1818 stehen blieb, stammt aus dem Jahre 1750. 1895 wurde ein neugotischer Turm errichtet. Ausstattung: Die Inneneinrichtung des schönen klassizistischen Raumes stammt aus dem vergangenen Jahrhundert, da 1818 alles alte und wertvolle Inventar verbrannte. Nur ein Kruzifixus aus dem 18. Jh. konnte aus der alten Kirche gerettet werden. Orgel von 1840 (E. Meyer, Hannover, 1961 verändert, 21/II). Interessante Glasfenster in der Nordwand, 1937 von Gemeindegliedern gestiftet.

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