31737 Rinteln, nahe Schloss Schaumburg
Charakteristisch für Hudewälder, die meist nahe der Siedlungen lagen und nur einen lichten Baumbestand hatten, sind einzelne, mächtige Eichen mit auffallend breiter Krone, die im Herbst viele Eicheln abwerfen.
Bis vor rund 150 Jahren wurde dieses Waldstück intensiv für die Schweinemast genutzt. Eine Erdwallumfassung, die das Ausbrechen der Schweine verhindern sollte, ist teilweise noch deutlich erkennbar. Charakteristisch für Hudewälder, die meist nahe der Siedlungen lagen und nur einen lichten Baumbestand hatten, sind einzelne, mächtige Eichen mit auffallend breiter Krone, die im Herbst viele Eicheln abwerfen. Für die Eichelmast wurden die Schweine des Dorfes gemeinsam in den Wald getrieben und dort von einem Hirten bewacht. Auch im Kattengrund nördlich der Dömäne Coverden stehen noch einige uralte Eichen aus der Zeit der Hudenutzung, die als Naturdenkmal unter Schutz stehen. Neben der Schweinemast dienten solche Eichenwaldstücke früher auch zur Bauholzgewinnung.