GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Unterer Eisenhammer

Exten

Ziel auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Der untere Eisenhammer ist der letzte derartige Handwerksbetrieb in Norddeutschland. Seit 1949 wird die Wasserkraft, die schon 1903 die Elektrifizierung des Dorfes ermöglichte, mit einer Turbine genutzt, die jährlich rund 120.000 KW erzeugt.

Entlang der Exter befand sich in der 1. Hälfte des 19. Jh. ein frühes eisengewerbliches Zentrum im damals sonst völlig unterentwickelten Hessen. Mehr als einhundert Arbeiter waren hier in Dutzenden Kleinbetrieben beschäftigt. Der untere Eisenhammer ist der letzte derartige Handwerksbetrieb in Norddeutschland. Seit 1949 wird die Wasserkraft, die schon 1903 die Elektrifizierung des Dorfes ermöglichte, mit einer Turbine genutzt, die jährlich rund 120.000 KW erzeugt. Im Innern des 1900 erbauten Gebäudes sind noch museale Maschinen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts im Einsatz, darunter z. B. eine große französische Hammeranlage, die als Kriegsbeute aus dem 1. Weltkrieg nach Exten kam.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »