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Kalksteinbrüche bei Buchholz

Adresse

31737 Rinteln, Fahrenplatz

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Direkt gegenüber der Arensburger Papiermühle liegt eine Reihe kleiner Kalksteinbrüche des >weißen Jura

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts konnten zwei, drei kleine Kalkbrennereien (Arensburg, Apelern) den Bedarf an Brennkalk vollauf decken. Es bauten eigentlich nur der Adel, die Kirche und vereinzelt Bürger in Stein. Auf dem Lande bevorzugte man die herkömmlichen Materialien Holz und Lehm. Mit Beginn der Industrialisierung wurden dann Werksgebäude, Arbeiterwohnhäuser, aber auch die Neubauten in den Städten mit Ziegelsteinen errichtet. Überall wurden die Ton- und Kalkvorkommen erschlossen. Ziegeleien und Kalköfen schossen wie Pilze aus dem Boden.  Direkt gegenüber der Arensburger Papiermühle liegt eine Reihe kleiner Kalksteinbrüche des >weißen Jura<.  Auf der großen Wiese davor, am Auebogen, stand der Kalkofen. Die Reste der Rampe, die vom Bruch zu den Beschickungsöffnungen auf dem Kalkofen führten, sind noch leidlich erkennbar.  Zeitweise existierte auch eine >Cementmühle< auf dem Gelände des heutigen Auetaler Klärwerks. Dort wurden die Portlandstufen gemahlen. Ganz in der Nähe findet sich parallel zum Kamm des Haarberges eine Kette von aufgelassenen Kalksteinbrüchen. Der dazugehörige Kalkofen stand auf der unterhalb liegenden Viehweide am Bach.

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