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Wehranlage der Schlingmühle

Adresse

31710 Buchholz, Buchholz
Website: www.schaumburg.de

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Das seit 1999 trockengefallene Wehr aus behauenen Sandsteinquadern hat eine Fallhöhe von 2,20 m und eine Breite von 11 m. Die Anlage ist ein typisches Beispiel für die im 18. Jh. errichteten Kunstbauten im Mittellauf der Bückeburger Aue.

Das 1726 errichtete Bauwerk (Inschrift an der östlichen Stauwand) diente dem Mühlenbetrieb. Der Mühlengraben dorthin ist seit längerem verfüllt und überwachsen, nur unterhalb des heute anderweitig genutzten Mühlengebäudes ist die alte Wasserführung noch in einer langgezogenen Teichanlage erkennbar. Das Wehr ist nur schwer auffindbar. Der Weg durch den trockenen Mühlengraben ist durch meterhohe Herkulesstauden und Brenneseln versperrt. Die Mühle ist älter als das Wehr. Ein nach dem Brande von 1908 in den Neubau (über dem Eingang) wieder eingefügter Wappenstein nennt zwar 1637 als Baujahr, jedoch ist eine Mühle an dieser Stelle in alten Dokumenten schon vor 1620 nachgewiesen.

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