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Kalkofen bei Altenhagen II

Adresse

31867 Altenhagen II

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Die Kalkbrennerei hatte regional eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierten zahlreiche Kalköfen.

Sie zogen sich wie eine Perlenkette an den Flanken der Weserberge von Kleinenbremen über die Arensburg, Buchholz, Bernsen und Rehren bis nach Apelern und in das Deister-Süntel-Tal. In kleinen Steinbrüchen wurden die verschiedensten Schichten des >weißen Juras< abgebaut: der Münder Mergel, die Muschelkalke, die reinen Portlandstufen aber auch, wie in Altenhagen, der >Eimbeckhäuser Muschelkalk<. Sie wurden an Ort und Stelle gebrannt. Ein wertvolles, weil allerletztes bauliches Relikt stellt der Kalkofen bei Altenhagen II dar. Erhalten ist lediglich der Kubus des Schachtofens aus Sandsteinquadern. Darüber muss man sich eine Art Schornstein in Form eines Kegelstumpfes vorstellen. Über viereckige Löcher im Schornstein wurde der Ofen beschickt. Dieser hatte zwei Öffnungen: die eine zum Befeuern der Anlage und die andere zum Abstich des fertig gebrannten Kalkes.

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