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Mühlenwehranlage Rodenberg

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31552 Rodenberg

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Das Mühlenwehr der Domäne Rodenberg gehört auch zu dieser Mühlenlandschaft. Die Anlage mit Stauwehr und Mühlenkanal ist baulich interessant und erstaunlich gut erhalten. Leider nicht erhalten geblieben sind die Anlagen zur Salzgewinnung.

Die Rodenberger Aue hat dank ihres großen Einzugsgebietes mit den Höhenzügen Deister und Süntel ein hohes Wasseraufkommen mit einem starken Gefälle - schon immer sehr zur Freude der Betreiber von Wassermühlen, aber genauso lange sehr zum Leidwesen der Flussanlieger, die periodisch unter starken Überschwemmungen zu leiden haben. Bis zum Ende des 19.Jh. klapperten zwischen Hülsede und Riepen nicht weniger als 10 Wassermühlen am rauschenden Bach. Einige der erwähnten Mühlen sind bis heute gut erhalten, bei anderen erkennt man wenigstens noch die wesentlichen Attribute einer Wassermühle: Wehr, Mühlengraben und Mühlengebäude. Ein für Mühlenfreunde lohnenswerter Weg führt von Messenkamp über die Mittelmühle, flankiert von der Nieder- und Bussenmühle, nach Hülsede und von dort aus auf den Süntel zu nach Herriehausen. Das Mühlenwehr der Domäne Rodenberg gehört auch zu dieser Mühlenlandschaft. Die Anlage mit Stauwehr und Mühlenkanal ist baulich interessant und erstaunlich gut erhalten. Leider nicht erhalten geblieben sind die Anlagen zur Salzgewinnung. Auf dem Gelände der Domäne standen bis 1859 zwei Gradierwerke und eine Saline. Die aus Soldorf herbeigepumpte Sole wurde zu Salz verarbeitet und musste lange Zeit den kompletten Salzbedarf der hessischen Grafschaft Schaumburg decken.

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