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Kalksteinmauer

Adresse

31552 Rodenberg, Apelern

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Eine eindrucksvolle Mauer aus Kalksteinen weist auf die Apelerner Kalksteinbrüche hin. Die ausgedehnten Narben in der Landschaft sind Relikte dieser Steinbrüche.

Das gewonnene Material wurde im Kalkofen Apelern gebrannt und war ein begehrtes Exportprodukt. Bereits 1511 wird Kalk aus den >Rodenberger Brüchen< für ein Bauvorhaben nach Ostfriesland geliefert. 1560 fordert der Herzog von Braunschweig/ Lüneburg von seinem Schaumburger Verwandten Graf Otto mehrmals Rodenberger Kalk für den Bau des Celler Schlosses. Mitgewonnen wird oft auch der anstehende Gips. Vermischt mit gebrannter Kohle ergab er einen dauerhaften Stampfestrich, der ebenfalls sehr begehrt war. Schaumburger Kalkbrenner und Estrichmacher werden, ebenso wie die Obernkirchener Steinhauer, im baufreudigen Zeitalter der Renaissance als Fachleute häufig von befreundeten Adligen angefordert.

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