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Strutzbergturm

Bad Nenndorf
Website: www.schaumburg.de

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Der Strutzbergturm war, nachdem er 1945 stark beschädigt wurde, über Jahrzehnte für Besucher gesperrt, vergessen und dem Verfall preisgegeben. Dabei hat man von der Aussichtplattform eine beeindruckende Rundumsicht auf die norddeutsche Tiefebene.

Nach einem langen Dornröschenschlaf wurde er wachgeküsst. Zu den Prinzen, die sich 1987 des traditionsreichen Aussichtsturmes erinnerten, gehörten das Land Niedersachsen, die Gemeinde Bad Nenndorf und der Landkreis Schaumburg. Der Strutzbergturm war, nachdem er 1945 stark beschädigt wurde, über Jahrzehnte für Besucher gesperrt, vergessen und dem Verfall preisgegeben. Dabei hat man von der Aussichtplattform eine beeindruckende Rundumsicht auf die norddeutsche Tiefebene, das Steinhuder Meer, auf den Bückeberg und die Weserberge. Nicht zu Unrecht schmückte den Turm lange Zeit der Name >Belvedere<. 1850 begann man mit dem Bau, den Brunnendirektor Freiherr Hannstein-Knorr finanzierte. Ähnlich wie der drei Jahre zuvor gebaute >Ida-Thurm< auf dem Harrl hatte der Strutzbergturm als weithin sichtbare Landmarke, eine Funktion für die Landesvermessung: Nach dem katastrophalen Hungerjahr 1847 war sein Bau auch eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Not leidende Arbeiter.

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