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Mühlen am Nordhang des Bückeberges

Adresse

Bei der Mühle
31655 Krebshagen
Telefon: 05721 71939
Website: www.schaumburge..technik/muehlen

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Bei der 1874 gebauten Krebshäger Mühle, die bis in die 1970er Jahre noch als Futterschrotmühle in Betrieb war, wurde die Dampfmaschine später durch einen Elektromotor ersetzt.

Wasserkraft war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts die wichtigste Energiequelle für das ländliche Gewerbe. Im Bereich der fruchtbaren Schaumburger Lössbörde mit ihrem intensiven Getreideanbau dienten die meisten Mühlen der Mehlproduktion. Entsprechend finden sich an den Bächen am Nordhang des Bückeberges noch zahlreiche Getreidemühlen. Sechs Wassermühlen wurden im 18. Jh. in unmittelbarer Nähe der Stadt Stadthagen betrieben, drei davon am Krebshäger Bach.  Die Intensivierung des Bergbaus entzog dem Bach zunehmend Wasser, so dass die Müller gezwungen waren, zusätzlich Dampfkraft einzusetzen. Bei der 1874 gebauten Krebshäger Mühle, die bis in die 1970er Jahre noch als Futterschrotmühle in Betrieb war, wurde die Dampfmaschine später durch einen Elektromotor ersetzt. Eine Vorgängermühle muss, laut schriftlicher Überlieferung, schon 1849 bestanden haben. Im Inneren des nach Feuerschäden 1898 und 1908 zuletzt renovierten Mühlengebäudes sind alle Mahlgänge und Maschinen noch erhalten und funktionsfähig. Um den Erhalt des Bauwerkes kümmert sich seit 1995 ein Mühlenverein. Die Rekonstruktion des Mühlrades wurde von Lehrlingen eines örtlichen Industrieunternehmens übernommen.

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