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Glasmacherrastplatz

Adresse

31683 Obernkirchen, Röhrkasten

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Diese Grotte mit Sandsteintischen und Bänken, unmittelbar neben dem Standort der 1914 zerbrochenen knorrigen Mutterbuche, wurde 1886 von Glasmachern aus Sandstein und Wannensteinen gebaut.

Glasmacher waren traditionell sehr naturverbunden. Die früheren Wanderglashütten lagen meistens mitten im Wald, die standortgebundenen Hütten, wie in Obernkirchen, direkt am Waldrand. Die Jagdleidenschaft, d.h. die Wilddieberei, waren sehr ausgeprägt. Eine Schutzhütte mitten im Wald, in der zu Heiligabend von den Glasmachern ein Baum mit selbstgeblasenem Weihnachtsschmuck verziert wurde, existiert leider nicht mehr. Wohl aber diese Grotte mit Sandsteintischen und Bänken, unmittelbar neben dem Standort der 1914 zerbrochenen knorrigen Mutterbuche. Sie wurde 1886 von Glasmachern aus Sandstein und Wannensteinen zum Gedenken an die Silberhochzeit ihres Arbeitgebers, des Kommerzienrates Theodor Heye, erbaut.  Direkt am sogenannten >Spiegeleierweg< gelegen, lädt die Sitzgruppe auch heute noch zu einer Rast ein. Seinen merkwürdigen Namen hat der Weg, der 1934 vom Reichsarbeitsdienst als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zur Verbesserung des Fremdenverkehrs im Bückeberg angelegt wurde, von seiner Markierung: ein gelber Punkt in weißem Kreis. Er wird vom örtlichen Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVO) gepflegt.

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