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Stollenportal des Liethstollens

Adresse

31683 Obernkirchen, Vehlen

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Unzweifelhaft besitzt der Liethstollen eines der ein- drucksvollsten erhaltenen Stollenportale des ganzen deutschen Steinkohlebergbaus.

Vergleichbar ist vielleicht nur noch das Mundloch des Heinitz-Stollens im Saarland bei Neunkirchen. Als zentraler Stollen zur Erschließung des Liethreviers im Bückeberg wurde er von 1899 bis 1902 aufgefahren. Die historisierende Portalarchitektur mit der zinnenbesetzten Attika erinnert an Wehrbauten. Die Front ist geböscht und verjüngt sich nach oben bis zum Kranzgesims. Der Schlussstein trägt als Hoheitszeichen das Wappen des preußischen Bergfiskus. Bewusst wurde die Schreibweise >Lietstolln< in der Schrifttafel gewählt. Das mittelhochdeutsche >Lite< bedeutet soviel wie Abhang. Die ehemals weiträumige Anlage mit Waschkaue, Zimmerplatz, Ziegelei und Brikettfabrik ist dem gepflegten Grün einer Golfanlage gewichen. Es würde der Umgebung des Denkmals gut tun, wenn der gegenüber aufgeworfene Wall abgeflacht und der dort angesiedelte beschattende Baumwuchs entfernt würde, damit dieses Juwel der Golfanlage wieder sichtbar und erlebbar wird.

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