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Bergehaldenlandschaften

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31683 Obernkirchen, Gelldorf

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Um 1800 begann im Schaumburger Bergbau der Übergang von den Stollenbetrieben am Hang des Bückeberges zu den Schächten des Tiefbaues, die dem Kohleflöz in die Tiefe der Schaumburger Mulde folgten.

Bergehaldenlandschaften bei Obernkirchen und Wendthagen Um 1800 begann im Schaumburger Bergbau der Übergang von den Stollenbetrieben am Hang des Bückeberges zu den Schächten des Tiefbaues, die dem Kohleflöz in die Tiefe der Schaumburger Mulde folgten. Die jeweiligen Tiefbausohlen erhielten alphabetische Bezeichnungen. Da die Bergverwaltung sparsam bis geizig vorging, ließ sie die Schächte dicht bei dicht teufen, um Streckenförderkosten niedrig zu halten und um für eine Bewetterung ohne zusätzliche Anlagen zu sorgen. Die Abraumhalden blieben mitten auf den Feldern der Landwirte liegen. Diese mussten sich, nach dem Schaumburger Bergrecht, den Bergbau auf ihrem Besitz gegen eine kleine Entschädigung gefallen lassen. Eine Anhäufung von landschaftsprägenden Bergehalden aus der ersten Periode des Tiefbaus ist von Obernkirchen über Gelldorf bis Südhorsten erhalten geblieben. Diese >Kummerhaufen< sind heute mit Sträuchern bewachsen oder bewaldet. Sie sind zu wichtigen Rückzugsgebieten für Tiere und Pflanzen im landwirtschaftlich genutzten Gelände geworden.

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