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Stolleneingang

Wölpinghausen

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Die Steinkohleflöze sinken vom Nordhang der Bückeberge unter die jüngere Schaumburger Kreidemulde ein und steigen am Südhang der Düdinghauser Berge wieder auf. Vor fast 400 Jahren wurde hier von Rehburg und Loccum aus der erste Bergbau betrieben, der 1590 zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde.

Die Kohlevorkommen auf dieser Seite der Kreidemulde waren jedoch nicht so ergiebig und ein industrieller Abbau wenig lohnenswert. In Notzeiten schürften die Bewohner der Umgebung die zutage tretende Kohle im Tage- und Stollenbau ab. Es entstanden Mulden (so genannte Pingen), die auf dem Kamm der Düdinghauser Berge gut zu erkennen sind. In einer dieser Mulden am Westhang (Richtung Bergkirchen) ist ein etwa 15 cm mächtiges Kohleflöz aufgeschlossen. Auch am Atgeberg sind noch Stolleneinbrüche und Halden zu finden. Der alte Stolleneingang gehört zum ehemaligen Schacht Münchehagen II (Erlengrund) in Wölpinghausen. Der Stollen diente zur Wetterführung.

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