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Kloster Oesede

Adresse

Klosterstraße
49124 Georgsmarienhütte
Website: www.kath-kloster-oesede.de

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Weitere Informationen

Das Kloster wurde im 12. Jh. als adliges Frauenstift gegründet und 1803 aufgelöst.

Abgesehen von der Johanniskirche sind heute noch zwei weitere Gebäude des ehemaligen Klosterkomplexes erhalten: das Konventgebäude und das Pforthaus. Das Konventgebäude wurde 1723 erbaut. Die westliche Seite des Barockgebäudes ist zu 25 Fensterachsen gegliedert. Das Konventgebäude hat den Grundriss der münsterischen Adelshäuser. Eine vermutlich repräsentative Freitreppe auf der Westseite wurde 1929 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die so genannte Hungertreppe wurde 1983 erneuert. Erhalten blieb auch ein Rest der Klostermauer mit Torbogen. Das Torhaus, am Nordwestzipfel des Klosterbezirks erbaut, bildete bis zur Aufhebung des Stiftes den Hauptzugang zum streng von der Ortschaft abgeschirmten Klosterbezirk und war Zugang zum Klostergarten. Über dem Eingangstor ist ein Chronostikum zu sehen, ein Zahlenrätzel, das als Seltenheit gilt. Zum Komplex des Klosters Oesede gehört auch die aus der Gründungszeit stammende Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche und zugleich bemerkenswertestes Baudenkmal der Stadt Georgsmarienhütte und des nordwestdeutschen Raumes. Die Fenster in den Querarmen und das Portal sind aus dem Jahr 1525. Die Kirche, im spätromanischen Baustil gehalten, besaß ursprünglich zwei Türme, der südliche wurde im 19. Jh. abgebrochen. Der Grabstein des Stifterehepaares Ludolf von Oesede und Thedela (um 1300), das Vortragekreuz, das Gnadenbild "Gottesmutter im Wochenbett" (um 1420) und Holzplastiken des hl. Martin und der hl. Katharina (um 1520) gehören zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten. Besichtigung der Klosterkirche nach Absprache mit der kath. Kirchengemeinde unter Tel: 05401-859010.

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